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  • Johann Nepomuk Maier

Der Turmbau zu Babel 2.0

Es gibt Tage, an denen ist mein Kanal zur Wirklichkeit zur Intelligenz hinter der Realität offener als an anderen “normalen“ Tagen. Früher nutze ich dieses „Kribbeln-Flow“ des Seins, um das nicht Greifbare in Bildern, Skulpturen oder Filmen auszudrüken.

Nun ist mir noch die Sprache dazugerutscht, um mit Texten, die Infos, die Botschaften aufgreifen und beim Schreiben, erkennen, was uns die Gotteskomplexität sagen oder zeigen will. Heute in dem Moment des Seins, zu erkennen, was wichtig ist und für die Gedanken, die wir uns manchmal über die Zukunft machen.


Und auch heute überkam mich plötzlich diese hier formulierte Erkenntnis, als ich mit meiner Frau über die Informationsaufnahme der Massen in den sozialen Medien diskutierte.

Wie Schuppen viel es mir von den Augen, als ich erkannte das dieser Historie Moment – unsere Stunde der Menschheit ist eine Art Schleife geht.



Wir waren schon einmal in unserer Geschichte soweit, dass wir aus aufmachten die Größe Gottes zu erkunden. Ja uns selbst zu göttlichen Wesen ohne Grenzen zu erhaben und gemeinsam, Seite an Seite einen Turm hoch hinein die den blauen Himmel, durch die Wolken der Erkenntnis hindurch, um zu sehen, wo er wohnt, dieser Gott.


Wir liesen uns durch nichts und niemanden abhalten diese grandiose Idee der Machtausübung, dieses Symbols für „alles ist möglich“ in die Geschichte unseres Seins in dieser Realität weit hinaus in den Horizont sichtbar für alle fest zu zementieren und die mit Hammer und Meißel die Symbole unsere Intelligenz für alle Zeit zu verweigern.

Halleluja war das eine Schwingung, ein Gefühl von Freihat von Überwindung von Aufwind und Hoffnung. Von Grenzenlosem Dasein und die Krone der Schöpfung durch die Krone der Schöpfung – dem Menschen.

Wir haben alles im Griff.


Doch dieses hohe Ross ließ uns fallen. Diese Intelligenz, das alles sein ermöglich, dass die „kristallernen Zwischenräume“ des Nichts durchdringt und wie es Konstatin Welker in seinem Lied so perfekt formulierte, das gefrorene Licht mit einem endlosen Huch von Geist befüllt. Sagte: „Nein, ihr seid noch nicht soweit, den Himmel zu besteigen. Der Thron zu festigen und euch das Sein untertan zu achten.“


So wie damals werden auch jetzt die Sprachen mit Wahrheiten auf allen Kanälen gefüllt -Jeder hat sein Telegramm-kanal. Seine Community und nur er versteht was seinesgleichen möchte. Jeder hat die Wahrheit und die Weisheit und die anderen wissen nicht was sie tun.

Wieder werden wir mit den eigenen Waffen unsere Kommunikation geschlagen mit den Wörtern, welche nur die Materie beschreiben aber nicht das Leben. Mit Instrumenten des Größenwahns von Facebook, YouTube und Co., Und wieder werden will alle in versch. Richtungen des Denkens zerstreut in die Welt des Ichs hinein und im Außen auf Abstand gehalten, damit diese Clusterbildung keine Auswüchse auf unsere verirrte Globalisierung nehmen kann. Wieder einmal ein Turmbau, der schon jetzt die Ruine für eine Zeit der Materie stehen wird, bei der der Mensch denkt, er wäre nur Zufall und Irrtum. Alles begann mit dem Urknall und wir können alles in den Griff bekommen.

Alles, außer der Liebe.

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