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Der Artikel im Rubikon von dem Schriftsteller Peter Fahr trifft den Nagel auf dem Kopf: „Die Suizidg


Will die Menschheit überleben, muss sie sich zu einer ökologischen Weltpolitik durchringen.So wie Peter Fahr, bin auch der ähnlichen Überzeugung, dass nur ein sofortiges Handeln, den erneuten Absturz unserer Zivilisation weltweit verhindern kann.

Er schreibt:

„Wenn wir überleben wollen, müssen wir das nationalstaatliche Denken über Bord werfen und uns zu einer Weltpolitik durchringen, die den gesamtmenschlichen Werten wie internationale Solidarität und Zusammenarbeit konkrete Priorität einräumt. Die Suizidgesellschaft, die auf den tönernen Füssen der Gewalttätigkeit steht, ist das Ergebnis einer geschichtlichen Verblendung. Über Hunderte von Generationen hinweg haben wir geglaubt, Siegen sei das höchste Ziel im Leben.“

Und damit hat Fahr völlig recht:

„Wir haben die vier Elemente gebändigt, Tiere gezähmt und der Flora Nutzpflanzen abgerungen. Wir haben Länder erobert und Völker unterworfen, Ureinwohner versklavt und Rassen ausgerottet. Wir haben Andersdenkende, Minderheiten und die Frauen diskriminiert. Wir haben Erze und Metalle zu Maschinen verarbeitet, die Schwerkraft überlistet, aus den Tiefen der Erde Öl gefördert und Atomkerne gespalten. Nachdem wir die Schöpfung bezwungen haben, vernichten wir sie nun. Aber diesmal werden wir als Sieger leer ausgehen.“

Wenn jedoch nur ein paar Fakten, welche ich in meiner Recherchen der letzten Jahren gefunden habe zutreffen – und daran gibt es eigentlich keinen Zweifel mehr – dann stellt sich mir eine ganz andere Fragen:

Ist das in dieser Realität, im System des Seins überhaupt vorgesehen?

Was ist Evolution?

Was wirkt hier?

Und warum?

Was ist der Kosmos und was ist unser Sein an sich?

Wenn wir uns die nicht offizielle Geschichte der Zivilisationen unserer Erde ansehen, dann wird niemand mehr wirklich bestreiten, das diebisherigen sechs Faunenwechsel, welche im Laufe der letzten 546 Millionen Jahren stattgefunden haben, nicht nur alle möglichen Arten von Dinosaurier zu Wasser, zu Land oder zu Luft ausgerottet hat, sondern auch Hochzivilisationen wie Lemurien, Atlantis und bestimmt noch einige andere, von denen die Mainstream-Archäologie nichts wissen will.

Inwieweit auch hier egoistisches Denken mit Kriegen und Waffen von unglaublicher Zerstörungskraft, wie im indischen Mahabharata die Rede ist, zum Einsatz kamen, lässt sich wohl nur erahnen. Wenn wir die verglasten Ruinen der Ereignisse betrachten und den vielen Überlieferungen, nicht als Fantasiegeschichten abtun, sondern im Kren als Wahr nehmen, können wir dann sagen: Willkommen im Club?

Nun stehen wir offensichtlich wieder vor so einem Ereignis, bei dem sich ein zweibeiniges huminides Wesen aufmacht hat, sich die Erde untertan zu machen, anstatt mit ihr zu kooperieren und in einer Win-Win-Situation mit seiner Umgebung zu Leben. Unser Ego, das wohl durch die Möglichkeiten unseres falschen Denkens besonders in der Wissenschaft weiteren Zuwachs bekommen hat, hat noch immer nix begriffen!

Seit knapp hundert Jahren haben wir erkannt, dass Materie so nicht existiert. Das es keine von uns unabhängige Welt da draußen gibt, wie wir es bisher postuliert haben. Erst ganz langsam begreifen immer mehr Forscher, dass wir nichts über diese Wirklichkeit hinter unserer Realität wissen und dass unsere Realität keine physische Realität ist, sondern nur eine geistige Projektion nach außen.

Das wahre Ziel der Evolution ist nicht der Sieg des besser Angepassten, nein. Alles deutet darauf hin, dass das Lebendige lebendiger werden soll, um die Spielvarianten des Seins zu erhönen. Kreativität, Kunst, Austausch und Beziehungen, aber vor allem die Liebe zu fördern.

Es gibt nur Subjektivität ohne Grenzen. Wie Prof. Dr. Hans- Peter Dürr so treffend formulierte: Die Frage was ist, dass nicht mehr gestellt werden, die Frage was passiert, geht noch...“

Was bedeutet das alles? Es Bedeutet, dass die Gegenwart das Einzige ist, das kein Ende hat und das es nur das Dazwischen gibt. Nichts, was miteinander Verbunden ist, sondern nur Verbindung ansich. Ein System, das nur im gesamten wirkt, ohne Unterlass. Handlungen, welche auf Abgrenzung, Ausgrenzung, Egoausbildung und Missionierung, die Machtausübung des stärkeren, „The Winner takes it all“ hinaus laufen, sind Auslaufmodelle dieser Realität.

Was wir nun zeitgeschichtlich erleben, ist auf der eine Seite, für dieses materialistische Weltbildes, eine Katastrophe immenses ausmaßen. Die "Krone der Schöpfung" war sich sicher, sie würde die Welt in den Griff bekommen und durch (einseitige forschende) Wissenschaft, die ohne die spirituelle Komponente auskommt, eine Zivilisation ausbauen, die eine großartige Zukunft ohne Kriege, ohne Zerstörung mit eine langen Leben voller Gesundheit vor sich hat.

Und zum anderen, eine langsames wieder Aufbäumen unseres Geistes, der nicht begreifen kann, was alles passiert. Ein Geist, der erkennt, dass er nicht seine Gedanken ist, der fühlt, dass hier etwas an unserer Realität nicht stimmt. Er erkennt, dass wir von der Politik, von der Wirtschaft und auch von den Religionesgemeinschaften für deren Ego-Nutzen belogen, betrogen und verraten und verkauft wurden und werden. Zu Konsum verbannt und am eigenen Denken behindert.

Und jetzt, der Schock! Die einen wollen es nicht wahrhaben und sagen, an diesem Klimawandel und an dem exponentielles beschleunigtes Aussterben, der Flora und Fauna, kann doch unmöglich allein der Mensch schuld sein und posten irgendwelche Zitate von Forschern, die mit ihren absonderlichen Thesen gegen die gesicherten Erkenntnisse argumentieren.

Und die anderen, deren Hauptangst darin besteht, in der kommenden Krise ihre Vermögen, ihre Sicherheit, ihre SUV´s und ihre Häuser zu verlieren.

Dabei haben alle übersehen, dass es nichts zu bewahren gibt, nichts gibt, was man festhalten kann, sondern das diese Evolution des Bewusstseins, immer wieder neue Spielarten des Seins hervorbringt, um dem Ziel: die Variationsbreite des Lebendigen zu erhöhen.

Dabei ist es egal, wenn dazu mal ein Re-Start nötig ist, um dieses Ziel zu erreichen. Ja zielgerichtete Evolution, einer kreativen geistigen Lebendigkeit. Denn es gibt keine wirkliche Vergänglichkeit, unser westlich geprägtes materialistisches Bild von der Realität, ist einfach falsch. Diese Realität ist eine virtuelle. Unser Sein, ist kein physisches Sein, sondern ein geistiges. Unsere Realität, ist nur eine von vielen. Unser Tod ist kein Ende unseres Seins, sondern eine Metamorphose in eine andere Seins-Ebene. Advaita!

Wenn dieses größere holistische Bild der Wirklichkeit langsam Einzug hält in unsere DNA, wird dies automatisch zu einem neuen Denken, mit einer neuen Ethik und neuen Handlungsmustern werden. Das Spiel des Seins kennt nur Potentialität und nur die unzähligen Möglichkeiten sich zu wandeln und zu verändern. Wahres Sein, kennt keine Grenzen, dem die Wirklichkeit ist grenzenlos.

Alle Grenzen, welche wir wahrnehmen, ob Körper, Horizont, unser Selbst, das Gegenüber oder meine Möglichkeiten, sind nur gedachte Begrenzungen. Die neuen Kinder der neuen Zeit, werden diese Grenzen erweiterten und wieder, wird eine neue, „intelligente“ Spezies, an dieser virtuellen Realität programmieren und seine neuen Möglichkeiten austesten.

Sich in Beziehungen üben, das Sein weiter begreifbar machen.

Neue Arten, neue Flora und Fauna. Aber auch neue Kooperationen, mit Wesen aus anderen Sphären und Realitäten, werden das Spiel bereichern und neu herausfordern.

Das alles scheint undenkbar zu sein – ja, für unser derzeitiges Bild vom Sein, aber nicht für die Wirklichkeit.

Mögen die Spiele beginnen!


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